Verband Große Münsterländer e.V.

61. Internationale vorm -Walde – HZP
des Verbandes Große Münsterländer e.V.


- Herausragende Leistungen der Schwarz-weißen am Wasser und im Feld -


Büsum an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste war in diesem Jahr der Austragungsort für die traditionelle Zuchtausleseprüfung des VGM ( www. grossemuensterlaender.de ), der sogn.
vorm – Walde – Herbst-zuchtprüfung . Am letzten Wochenende im September wurden in sehr gut besetzten Niederwildrevieren um Büsum die 25 besten Jährlinge aus dem gesamten Bundesgebiet – und ein Teilnehmer aus der Schweiz – geprüft. An beiden Prüfungstagen war es nach Frühnebel weitgehend sonnig, trocken und kaum windig, so dass die Nordseeküste sich von ihrer besten Seite zeigte. Die meisten Teilnehmer waren schon am Donnerstag mit ihren schwarz-weißen Hoffnungsträgern angereist. Die Gespanne konnten am Abend vor den ereignisreichen Tagen von der Terrasse des Suchenlokals gemeinsam in harmonischer, fröhlicher Runde beobachten, wie die Sonne am 25. September vor Büsum im Meer versinkt.



Die
vorm- Walde- HZP wird im jährlichen Wechsel immer von einer anderen Landesgruppe ausgerichtet, diesmal erstmalig seit 1991 wieder von der Landesgruppe Schleswig-Holstein. Die unter der Verantwortung des Landesvorsitzenden Fritz Volkert von seinem Team sachkundig vorbereitete und organisierte vorm- Walde - HZP bot den Züchtern des schwarz-weißen Großen Münsterländers, den Hundeführern und dem Fachpublikum die vielfach genutzte Möglichkeit, gut veranlagte Hunde im Feld und am Wasser sowie auf der abschließenden Zuchtschau zu sichten. Diesem Anspruch konnte die zentrale Zuchtausleseprüfung nur genügen, weil in den insgesamt neun Landesgruppen sorgfältig darauf geachtet wurde, dass wirklich nur die besten Hündinnen und Rüden gemeldet werden, die bei den Vorprüfungen auf Landesebene hervorragende Anlagen und überdurchschnittliche Leistungen gezeigt haben. Nach den Prüfungs- bedingungen sind nur Hunde ohne zuchtausschließende Mängel, die i.ü. HD- frei sein müssen, zu dieser Prüfung zugelassen.

Der VGM legt bei seinen im Verband gezüchteten Schwarz-Weißen besonderen Wert auf Wasserfreudigkeit. Deshalb verlangt die Prüfungsordnung der vorm-Walde HZP des seit 1922 eigenständigen Verbandes der Großen Münsterländer eine zusätzliche Leistung des Jagdhundes „Stöbern ohne Ente im deckungsreichen Gewässer“. Durch die Betonung dieser Arbeit soll die Wasserpassion besonders gefördert werden.


Die Schleswig-Holsteinischen Ausrichter der Verbandsprüfung hatten im Revier Heide als Prüfungsgewässer eine ca. 1,8 ha große ehemalige Kiesgrube ausgesucht. Dieses Gewässer, das für die Zuschauer sehr gut einsehbar war, wies freie Wasserflächen aber auch weitläufige Schilfflächen auf. Es verlangte den jungen Hunden äußerst viel Passion ab.


Der Verbandsvorsitzende
Karl Wichmann, 33378 Rheda – Wiedenbrück überzeugte sich am sogn. vorm- Walde- Gewässer in Heide persönlich von der Leistungsstärke der vorgestellten Hunde. Er bewertete das Zusatzfach „ Stöbern ohne Ente im tiefen Schilfwasser“ als Richterobmann Wasser. Am Ende des zweiten Prüfungstages zeigte er sich bei der Siegerehrung stolz und hoch zufrieden über die Leistungen der vorm-Walde-Hunde, die die Zukunft der Zucht der Schwarz-Weißen verkörpern. 23 von 25 Hunden konnten die Zuchtausleseprüfung bestehen. Alle 23 erfolgreichen Hunde haben das Zusatzfach mit mindestens sechs Punkten bestanden; über 50 % ( 12 von 23 ) wurden in diesem Fach mit 10, 11 oder 12 Punkten bewertet. Wobei die Note 12 einmal an die Hündin Bianka von Böinghook , Führerin Mechthild Brokamp vergeben wurde. 70 % lagen im sehr gut und 30 % im gut-Bereich. Alle erfolgreichen vorm- Walde- Hunde sind jetzt berechtigt, vor ihrem Namen den verbandstypischen Zusatz v. W. zu führen.

Am Ende der Prüfung wertete der Verbandsvorsitzende
Karl Wichmann bei seinem Resümee auch die Noten der Hunde im Sonderfach „ Stöbern mit Ente“ als Gradmesser für die Leistungsstärke der Großen Münsterländer am Wasser. Hierbei wurden alle Hunde mit sehr gut bewertet. Der Suchen-sieger und der Zweitplatzierte konnten sogar eine 12 mit nach Hause nehmen.

Bei der Auswertung der Gesamtwertung lagen über 50 % der Hunde über 180 HZP-Punkte. Die niedrigste Punktzahl betrug 165 Punkte.

- Ein wahrlich traumhaftes Ergebnis, auf welches der Verband Große Münsterländer stolz sein kann. -

Glücklicher Suchensieger der 61. Internationen vorm- Walde – Herbstzuchtprüfung 2008 wurde mit 193 Punkten plus 11 Punkte im vorm-Walde –Zusatzfach
Franz-Josef Frenker- Hackfort aus 48863 Ahaus- Altstätte mit der von ihm selbst gezogenen und abgerichteten Hündin Cilla vom Flörbach . Platz zwei belegte Yanosch von der Eichenallee , geführt von Karl-Heinz-Krüger , 49549 Ladbergen mit 192 Punkten und 10 Punkten im Zusatzfach. Als Dritte platzierte sich Babs aus der Heide, geführt von Ludwig Hagedorn, 49828 Lage mit 191 Punkten und 11 Punkten im Zusatzfach.